A/B/C/D-Kunden gewinnen und Aufträge generieren als selbständiger Gebäudereiniger – was ist das?

Mit welchen Kunden startest du, wenn du als selbständiger Gebäudereiniger loslegst? Wie gehst du bei der Auswahl vor? In meinem heutigen Blogbeitrag schildere ich dir, wie man Kunden kategorisieren kann und warum es wichtig ist, auch kleine Kunden zu gewinnen, statt gleich die Großkunden anzupeilen.

Du hast eine Gebäudereinigung und bist dir noch unsicher, welche Kunden du betreuen kannst, sollst du lieber mit kleinen Kunden anfangen, wo findest du große Kunden … wie sollst du deine Kundengewinnung organisieren? Was machst du, wenn du einen Auftrag bekommst und es nicht schaffen kannst, diesen zu bewältigen, weil er für dich viel zu groß ist?
In diesem Video gebe ich dir sehr wertvolle Tipps und Hinweise, die mir die letzten Jahre geholfen haben, eine Firma aufzubauen mit über tausenden von Kunden.

Was ist das Geheimnis der großen Firmen? Viele denken, dass die großen Firmen gleich alle sehr große Aufträge haben. Deshalb kommen viele zu mir und sagen, dass sie auch gerne große Aufträge für ihre Gebäudereinigung hätten und mit großen Firmen arbeiten möchten. Diese Leute besänftige ich indem ich ihnen sage, sie sollen einen Schritt nach dem anderen machen. Versuche nicht gleich, große Aufträge von der Stadt oder von Industrieunternehmen zu bekommen, das ist eine zu große Herausforderung. Dazu habe ich ein extra Video gemacht, schau dir dieses Video auch an, dort erfährst du interessante Dinge über Großkunden. Hier gelangst du zu dem Video: Wie komme ich an Großaufträge

Doch erst einmal zu den kleineren Kunden: Was sind kleinere Kunden?

Ich kategorisiere Kunden in die Kategorien A/B/C/D. A-Kunden sind die Großkunden, B-Kunden sind gute mittlere Kunden, C-Kunden sind eher kleine Kunden und D-Kunden sind die ganz kleinen Kunden. Wie du das aufteilst, ist dir überlassen. Das kann man nach zu reinigender Fläche berechnen oder nach Umsatz. In der Regel wird nach dem Umsatz gerechnet. Wie viel Euro bringt dir dieser Kunde? Das entscheidet darüber, ob es ein A-, B-, C- oder D-Kunde ist.Für den Anfang empfehle ich dir, dass du auch B-, C- und sogar D-Kunden bedienst. Kleinere Kunden muss nicht heißen, dass daraus nicht viel wird.

Vor kurzem habe ich einen Gebäudereiniger gecoacht, der mir erzählt hat, dass er durch einen Kleinkunden, bei dem er zweimal die Woche gereinigt hat (ca. 300 Euro im Monat) 5 weitere Kunden gewonnen hat. Der Kunde, der sehr zufrieden war mit ihm, hat ihm 5 Kunden gebracht, die zum Teil sogar in Richtung B- und A-Kunde eingestuft werden können. Das ist unglaublich! Man darf nicht unterschätzen, dass kleine Aufträge, z. B. 1 x wöchentlich, auch viel Potenzial haben können. Auch wenn der Kunde etwas weiter weg ist und evtl. nicht so einfach zu organisieren ist, bearbeite ihn trotzdem, auch ein Kleinkunde kann sehr wertvoll sein. Man weiß nie, was dahinter steht. Als ich 2004 mit meiner Gebäudereinigung gestartet habe, habe ich auch erst einmal Herausforderungen gehabt bei der Kundengewinnung. Doch dann habe ich einen Kunden gewonnen, für den habe ich über bestimmt 10 Jahre 7 oder 8 verschiedene Angebote gemacht. Zuerst fand die Reinigung nur 2 x wöchentlich statt und über die Jahre wurde der Kunde immer größer und größer, so dass die Angebote immer wieder angepasst werden mussten. Letztendlich haben sie in einem Business-Park über mehrere Etagen ca. 1000 – 1500 qm angemietet und benötigten eine tägliche Reinigung. Deshalb meine Empfehlung an dich: Gerade in der Aufbauphase (die ersten fünf Jahre) solltest du dir die Kunden nicht aussuchen, sondern alle Kunden betreuen. Das ist meine echte Empfehlung an dich, nimm alles mit so gut es geht. Vielleicht machst du nicht immer den besten Gewinn, aber das kannst du dir vorher ausrechnen. Wenn du sagst, da bleibt nichts übrig, das mache ich nicht, dann ist das auch okay. Aber das Jammern auf hohem Niveau, keine Kunden zu bekommen, so wie das immer wieder an mich herangetragen wird, kann man dadurch vermeiden. Denn als Selbständiger mit einer Gebäudereinigung an Aufträge zu kommen, ist nicht schwer. Und wenn ich dann frage, warum aus den erhaltenen Anfragen keine Aufträge entstanden sind, kommt meist die Antwort, dass die Kunden zu klein und nicht lohnenswert wären.

Ein weiterer Fehler ist, dass bei den kleinen Kunden die Preise zu hoch angesetzt werden. Nur weil es z. B. ein Privatkunde ist, sollte man nicht für die Fensterreinigung einer 3-Zimmer-Wohnung gleich 200 – 300 Euro kalkulieren, wenn die Arbeit in 2 bis 3 Stunden erledigt ist. Bei überkalkulierten Preisen springen die Kunden ziemlich schnell ab. Ein Stundensatz von 50 bis 100 Euro ist utopisch. Klar musst du Materialkosten und Fahrtkosten mit einberechnen, aber übertreibe nicht, nur weil es kleinere Kunden sind. Das ist auch keine faire Firmenpolitik und du kannst damit langfristig nicht erfolgreich werden. Und das ist ja das Ziel. Ich möchte dir hiermit helfen, richtig erfolgreich zu werden und ein wichtiger Faktor sind hier nun mal die Aufträge für einen selbständigen Gebäudereiniger.

Wenn du mal so eine Anfrage bekommst und wissen willst, wie du richtig kalkulieren musst, dann schau dir unbedingt mein Video Kalkulation in der Gebäudereinigung an, um schon bei der Kalkulation schwerwiegende Fehler zu vermeiden.

Und wenn du beim Kunden vor Ort bist und damit du die richtigen Informationen hast, um ein gutes Angebot zu machen, empfehle ich dir, auf meine Seite zu gehen und dich kostenlos für ein Video-Training mit mir anzumelden. Dort bekommst du von mir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, was du tun musst, damit du den Kunden vom ersten Kontakt bis zum Vertrag führst. Ich stelle dir ein sehr, sehr tolles, bewährtes System vor, damit du noch besser wirst, mehr Kunden gewinnst und mit deiner Gebäudereinigung zu deinen Zielen kommst und deine Träume leben kannst, denn darum geht es letztendlich.

Und auch kleine Schritte führen schließlich zum Ziel. Wichtig ist Kontinuität. Ein Schritt nach dem anderen, nicht fliegen! Nur weil du vielleicht einen tollen Großkunden hast, vernachlässige die kleinen Aufträge nicht. Das ist nicht förderlich und ich erlebe es trotzdem immer wieder, dass Gebäudereiniger, sobald sie größere Kunden gewinnen konnten, Kleinkunden nicht mehr bearbeiten möchten, weil sie denken, jetzt kommen nur noch Großaufträge. Das ist leider nicht so und es wird immer wieder Phasen geben, in denen es nicht so gut läuft und dann aber wieder solche, dann kommen viele und auch viele gute bzw. große Aufträge herein.

Bei Großaufträgen stellt sich auch immer wieder die Frage, ob man diese auch schaffen kann. Zu diesem Thema will ich dir noch mehr Input geben, wie du diese Aufträge organisierst z. B. und weitere wichtige Punkte, die es zu beachten gilt.

So viel zu diesem Thema für heute. Ich möchte dich anregen, deine Fragen bzw. Anregungen in die Kommentare zu schreiben zum Thema.

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Bis zum nächsten Mal

Dein Reinigungsguru